Gesundheit, Ernährung und Hygiene

 
 
Es ist uns sehr wichtig, dass die Kinder anhand von immer wiederkehrenden Handlungen lernen, wie wichtig Hygiene ist. Wir waschen uns vor und nach den Mahlzeiten die Hände.
 
Während dem Essen ist es wichtig, dass nicht gespielt wird und dass jedes Kind die Zeit zum Essen bekommt, die es braucht. Kein Kind wird zum Essen gezwungen. Es kommt immer mal wieder vor, dass ein Kind einmal weniger Appetit hat oder etwas nicht mag was es dabei hat. Die Kinder werden von uns ermutigt zu probieren und gegebenenfalls bieten wir etwas anderes an. Süßigkeiten gehören während unser Betreuungszeit nicht zum Essen.
 
Wir möchten saisonales Obst und Gemüse als Nachtisch anbieten. Hierzu werden wir einen Korb bereitstellen, den die Eltern mit Gesundem füllen können.
 
Die Essenszeit möchten wir mit den Kindern gemeinsam mit einem Tischspruch beginnen.
Um dem unterschiedlichen Essenstempo der einzelnen Kinder gerecht zu werden, dürfen die Kinder, die fertig sind, aufstehen.
 
Die Pflege der Kinder ist sehr wichtig. Als Vorbild sehen wir da Emmi Pikler (siehe Pikler Gesellschaft Berlin e.V.). Emmi Pikler lebte von 1902 bis 1984 und war eine ungarische Kinderärztin. Ihre Pädagogik besagt, dass jedes Kind sein eigenes Zeitmaß der Entwicklung hat und wir Erwachsene durch eine sichere und der Entwicklung angepasste Umgebung das Kind bestmöglich fördern. Ein Aspekt ihrer Pädagogik ist, dass Pflege gleich Erziehung ist.
Dies möchten wir umsetzen. Wir möchten uns für jedes Kind ausreichend Zeit zum Wickeln nehmen und werden die Wickelzeit mit Fingerspielen und Krabbelversen begleiten.
 
Für die Kinder wird es eine entspannte und zufriedenstellende Zeit sein und nicht nur ein „Muss“. Bekommen wir von den Eltern die Information, dass das Kind gerade dabei ist sauber zu werden, werden wir die Sauberkeitserziehung auch in der Pusteblume fortfahren. Die Kinder können aufs Töpfchen sitzen oder direkt auf die Toilette.   
 
Benötigen Kinder während der Betreuungszeit Schlaf, werde wir Rituale und Gewohnheiten von zu Hause weitestgehend übernehmen. Hierbei ist die Kommunikation mit den Eltern wichtig. Um eine gewohnte Umgebung zu schaffen, ist es hilfreich ein Kuscheltier oder Schnuffeltuch von zu Hause mitzubringen.  
 
Damit wir alle gesund bleiben ist es wichtig, dass Kinder mit ansteckenden Krankheiten oder Fieber zu Hause bleiben. Kinder die einen Tag symptomfrei sind können gerne wieder in die Pusteblume zum Spielen kommen.
 
Bestehen bei Kindern Allergien oder benötigen sie besondere Kost, werden wir natürlich darauf achten.